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Lohnbuchhaltung

Definition

Unter Lohnbuchhaltung wird die Abwicklung von Arbeiten verstanden, die mit der Lohn- und Gehaltsabrechnung zusammenhängen. Als Lohnbuchhaltung wird jedoch auch das Zahlenwerk als Nebenbuchhaltung der Finanzbuchhaltung bezeichnet. In der Lohnbuchhaltung werden für jeden einzelnen Mitarbeiter so genannte  Lohn- und Gehaltskonten geführt.

Leistungen gem. §6 Nr.4 StBerG

  • Bearbeitung der laufenden Lohn- und Gehaltsabrechnungen
  • Lohnsteueranmeldungen
  • Monatliche Beitragsmeldungen an die Krankenkassen
  • An- und Abmeldungen bei den Krankenkassen entsprechend der DÜVO
  • Meldungen an die Berufsgenossenschaft
  • Bescheinigungswesen

Lohn- und Gehaltsabrechnungen

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Die Lohn- und Gehaltsabrechnung dokumentiert die Zusammensetzung des Arbeitsentgelts eines Arbeitnehmers für eine bestimmte Abrechnungsperiode. Lohn und Gehalt des Mitarbeiters sind dabei genau aufgeschlüsselt. Dadurch kann der Arbeitnehmer einsehen, wie viel Brutto- und Nettogehalt er bekommt. Der Arbeitgeber ist im Zuge seiner Nebenpflichten zur Ausstellung einer Lohnabrechnung verpflichtet. Gemäß §108 Gewo (Gewerbeordnung) hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf eine Abrechnung in Textform mit Angaben zum Abrechnungszeitraum und der Zusammensetzung des Entgelts.

Beitragsmeldungen an die Krankenkassen

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Beiträge vom Arbeitsentgelt des Arbeitnehmers sind für den laufenden Monat bis zum drittletzten Bankarbeitstag des Monats zu zahlen.

Alle wichtigen Daten wie zum Beispiel Veränderungen der Arbeitsstunden oder der Beitragssätze werden dabei jeden Monat neu berücksichtigt.

Spätestens zwei Arbeitstage vor der Fälligkeit der Gesamtsozialversicherungsbeiträge muss der Krankenkasse der Beitragsnachweis vorliegen.

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